25.03
2019

Stilsicher zum perfekten Bewerberoutfit

Schüler der Sonderberufsfachschule lernen im Unterricht bei Lehrerin Kira Glückert, wie man stilsicher bei einem Bewerbungsgespräch auftritt.

Berufsberatung SRH Stephen-Hawking-Schule

„Eine Bewerbung ist immer eine Werbung für sich selbst“, erklärt Kira Glückert. Die Lehrerin hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Schüler perfekt auf Bewerbungsgespräche vorzubereiten. „Die Schüler des zweiten Jahres der dreijährigen Sonderberufsfachschule befinden sich auf der Zielgeraden für einen Ausbildungsplatz. Durch ein fundiertes Training wird versucht, ihnen ein Rüstzeug für die ersten Bewerbungsgespräche mitzugeben“, so Kira Glückert.

Der erste Eindruck zählt

Das Erscheinen im Raum, das Aussehen, das Händeschütteln und das Platznehmen verraten bereits viel über den Bewerber, ohne dass er ein einziges Wort gesprochen hat. Gestik, Mimik, Manieren und auch die Optik spielen in den ersten Sekunden des Kennenlernens eine wichtige Rolle. Damit unsere Schüler bewusst  jedes Fettnäpfchen vermeiden, erhielten sie ein Knigge-Training von der AOK zum perfekten Verhalten bei Bewerbungsgesprächen.

„Dressed for success“ – sich erfolgreich kleiden

Dezente Farben, perfekte Passform, filigrane oder keine Muster, lochfreie Kleidung, wenige dezente Accessoires und Schuhwerk in gutem Zustand bilden die Basis eines angemessenen Bewerberoutfits. Anhand von Beispielen lässt Kira Glückert ihre Schüler das perfekte Bewerberensemble kreieren und anschließend auch beispielhafte Kleidungskombinationen von ihnen bewerten.

Mit Kleidung das Beste aus sich heraus holen – Die Stilberatung

Auf den Informationen von „Dressed for success“ baut die Stilberatung auf. „Man darf den Stil nicht danach aussuchen, der einem am meisten zusagt. Der eigene Körperbau bestimmt den Hauptstil einer Person“, stellt Kira Glückert klar. Wenn der Hauptstil zum Unterstreichen der Persönlichkeit jedoch nicht ausreicht oder sich keine eindeutige Zuordnung vornehmen lässt, gibt man der Person einen zweiten Stil, den Situationsstil, dazu. Hat ein Schüler breite Schultern und schmale Hüften, ist er ein sportlicher Typ. Für die Ausbildung in der Bank kann er aber nicht in sportlicher Kleidung - in grünen und blauen Farben und nicht zu edlen Stoffen wie z. B. Baumwolle, Leinen - erscheinen, sondern sollte sich dem klassischen Typ -in dezenten Grau-, Blau- oder Brauntönen mit edlen Stoffen wie z. B. feiner Baumwolle und Seide - entsprechend kleiden.

Auf zum Bewerbungsgespräch

Mit den Kleidungsinformationen wissen die Schüler der Berufsorientierung nun, dass und wie sie bei einem Bewerbungsgespräch auch optisch punkten. Mit Hilfe ihres Stils können sie zudem Kleidung beim Kaufen auswählen, die ihre Persönlichkeit hervorhebt und in der Berufswelt hilft, angemessen gekleidet zu sein.

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