30.07
2020

Musik und Soziales ist Schülern wichtig - Hybride Abschlussfeier an der SRH Stephen-Hawking-Schule

 

„Diese Schule ist ein einzigartiger Diamant in einer Welt grauer Steine", sagte Adam Moldovan in seiner Schülerrede während der Abschlussfeier an der SRH Stephen-Hawking-Schule. Bis er vor fünf Jahren in die Berufsvorbereitung dieses Bildungs- und Beratungszentrums mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung gewechselt sei, habe man ihn unterschätzt und als geistig eingeschränkt betrachtet. „Doch hier habe ich es mit starkem Willen, Fleiß und Durchhaltevermögen von der Förderschule über die Wirtschaftsschule bis zum Abitur im Gymnasium geschafft!", sagte er stolz.

Lobende Worte fand Adam Moldovan auch für die Lehrkräfte und weiteren Begleiter an der Schule, die ihn pflegten, führten, forderten und förderten. Der Abiturient ist körperlich und motorisch stark eingeschränkt. Er sitzt im Rollstuhl und spricht über einen Sprachcomputer. Auf der großen Bühne nutzte er die Gunst der Stunde. Romantisch anrührend wie im Film rief er seiner Freundin zu: „Ich liebe Dich, mein Schatz!" Auch sie habe er an dieser Schule kennengelernt.

Ein tolles soziales Miteinander empfand auch Luna Blöcher, die zum letzten Mal mit der Band „Houseverbot" rockte. Seit der neunten Klasse spielten sie schon zusammen. „Ich habe das Lied ‚Paint Your World In Your Colours‘ vor mehr als zwei Jahren geschrieben, als niemand an mich glaubte", sagte sie. „Als niemand glaubte, dass ich die Schule schaffen werde. Und jetzt: Jetzt stehe ich hier!"

Dr. Tobias Böcker, Geschäftsführer der SRH Schulen, griff die bewegende Stimmung auf und spach in seinem Grußwort von Demut und Dankbarkeit, aber auch Stolz auf den persönlichen Sieg der Schüler über diese herausfordernde historische Situation, der diese 164 Absolventen aus zehn Bildungsgängen der Stephen-Hawking-Schule Paroli bieten mussten. Er dankte den Kollegen, bemerkte, wie viel alle in gemeinsamer Verantwortung geleistet haben und resümierte: „Wir müssen mit den Zumutungen der Pandemie leben lernen."

Um die „hybride Abschlussfeier", die wegen „Corona" nur für die „ausgezeichneten" Schüler in der Aula stattfand und ansonsten live in die Klassenzimmer der Absolventen und die Wohnzimmer der Eltern übertragen wurde, etwas aufzulockern, wechselten sich Schulleiter Thomas Bohnert und Elternbeiratsvorsitzende Petra Vecchio ab. Während Thomas Bohnert darauf hinwies, dass hybrider Unterricht an der Stephen-Hawking-Schule schon lange erfolgreich bei längeren Krankheitssituationen praktiziert werde, betonte Petra Vecchio die hohe pädagogische Expertise: „Homeschooling ist nichts für schwache Nerven. Liebe Lehrer, wir Eltern sehen jetzt, was Sie in dieser Schule leisten!" sagte sie, und hofft, dass die Kooperation mit den Eltern noch weiter ausgebaut und alle Schüler mit digitalen Endgeräten versorgt werden.

„Diese Schule ist ein einzigartiger Diamant in einer Welt grauer Steine", sagte Adam Moldovan in seiner Schülerrede während der Abschlussfeier an der SRH Stephen-Hawking-Schule. Bis er vor fünf Jahren in die Berufsvorbereitung dieses Bildungs- und Beratungszentrums mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung gewechselt sei, habe man ihn unterschätzt und als geistig eingeschränkt betrachtet. „Doch hier habe ich es mit starkem Willen, Fleiß und Durchhaltevermögen von der Förderschule über die Wirtschaftsschule bis zum Abitur im Gymnasium geschafft!", sagte er stolz.

Lobende Worte fand Adam Moldovan auch für die Lehrkräfte und weiteren Begleiter an der Schule, die ihn pflegten, führten, forderten und förderten. Der Abiturient ist körperlich und motorisch stark eingeschränkt. Er sitzt im Rollstuhl und spricht über einen Sprachcomputer. Auf der großen Bühne nutzte er die Gunst der Stunde. Romantisch anrührend wie im Film rief er seiner Freundin zu: „Ich liebe Dich, mein Schatz!" Auch sie habe er an dieser Schule kennengelernt.

Ein tolles soziales Miteinander empfand auch Luna Blöcher, die zum letzten Mal mit der Band „Houseverbot" rockte. Seit der neunten Klasse spielten sie schon zusammen. „Ich habe das Lied ‚Paint Your World In Your Colours‘ vor mehr als zwei Jahren geschrieben, als niemand an mich glaubte", sagte sie. „Als niemand glaubte, dass ich die Schule schaffen werde. Und jetzt: Jetzt stehe ich hier!"

Dr. Tobias Böcker, Geschäftsführer der SRH Schulen, griff die bewegende Stimmung auf und spach in seinem Grußwort von Demut und Dankbarkeit, aber auch Stolz auf den persönlichen Sieg der Schüler über diese herausfordernde historische Situation, der diese 164 Absolventen aus zehn Bildungsgängen der Stephen-Hawking-Schule Paroli bieten mussten. Er dankte den Kollegen, bemerkte, wie viel alle in gemeinsamer Verantwortung geleistet haben und resümierte: „Wir müssen mit den Zumutungen der Pandemie leben lernen."

Um die „hybride Abschlussfeier", die wegen „Corona" nur für die „ausgezeichneten" Schüler in der Aula stattfand und ansonsten live in die Klassenzimmer der Absolventen und die Wohnzimmer der Eltern übertragen wurde, etwas aufzulockern, wechselten sich Schulleiter Thomas Bohnert und Elternbeiratsvorsitzende Petra Vecchio ab. Während Thomas Bohnert darauf hinwies, dass hybrider Unterricht an der Stephen-Hawking-Schule schon lange erfolgreich bei längeren Krankheitssituationen praktiziert werde, betonte Petra Vecchio die hohe pädagogische Expertise: „Homeschooling ist nichts für schwache Nerven. Liebe Lehrer, wir Eltern sehen jetzt, was Sie in dieser Schule leisten!" sagte sie, und hofft, dass die Kooperation mit den Eltern noch weiter ausgebaut und alle Schüler mit digitalen Endgeräten versorgt werden.

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