01.10
2018

„Ich bin wieder zuhause!“ - Zwei Jahre nach dem Schulabschluss zurück in der SRH Stephen-Hawking-Schule

Drei ehemalige Schüler berichten aus ihrem Leben nach der Schule und ihren alltäglichen Herausforderungen nach ihrem Abschluss

Sozialwissenschaftliches Gymnasium SRH Stephen-Hawking-Schule

Carina (22 J.), Corinna (24 J.) und Dominik (25 J.), drei ehemalige Schüler des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums, haben sich spontan auf den Weg gemacht, unsere Schule und vor allem ihre ehemalige Klassenlehrerin Frau Müller zu besuchen. Die drei leben mittlerweile in Heidelberg und studieren dort an der SRH Hochschule Soziale Arbeit.

Wir haben uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen und die drei bei einer Tasse Kaffee nach ihren Erinnerungen an ihre Zeit bei uns gefragt.

 

Viele ehemalige Schüler der SRH Stephen-Hawking-Schule erzählen uns, dass der Schulbesuch ein ganz besonderes Erlebnis in ihrem Leben war. Mit welchem Gefühl kehrt ihr an eure alte Schule zurück?

Carina: Die Schule war für mich über zehn Jahre lang ein Zuhause. Ich habe im Internat gelebt, in der Schule gelernt und mich nachmittags mit Freunden getroffen. Als ich vorhin durch die Eingangstür gekommen bin, musste ich schon ein wenig schmunzeln bei all den Erinnerungen, die ich mit diesem Ort verbinde.

Dominik: Ich war auch über sieben Jahre im Internat hier. Das waren die prägendsten Jahre meines Lebens. Ich verbinde die Schule mit Erwachsen- und Selbstständigwerden. Von vielem, was ich hier gelernt habe, profitiere ich auch heute noch.

Corinna: Ich war wahrscheinlich am längsten von uns dreien hier. Mit sieben Jahren wurde ich damals in die Grundschule eingeschult, bis zum Abi sind sie mich nicht wieder losgeworden (lacht). Ich habe zuhause bei meinen Eltern gelebt. Trotzdem war mein Lebensmittelpunkt natürlich hier in der Schule bei meinen Freunden. Ich bin vor einem Jahr mit einem weinenden und einem lachenden Auge gegangen.

 

Ihr drei habt euch nach dem Abitur für das Studium „Soziale Arbeit“ an der SRH Hochschule in Heidelberg entschieden. Hat euch unsere Schule gut auf euer Studium vorbereitet?

Dominik: Erst neulich mussten wir im Seminar lachen, als die Dozentin eine Folie gezeigt hat, die wir schon aus dem Unterricht mit unserer Lehrerin Frau Müller kannten. Am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium haben wir viel gelernt, was nun auch im Studium gelehrt wird. Da sind wir den anderen Studenten manchmal eine Nasenlänge voraus.

Corinna: An Frau Müller und ihren lustigen Unterricht erinnere ich mich auch gerne. Wir haben sie gefeiert! Letztendlich haben wir nur den Standort gewechselt. Unser Studium knüpft genau da an, wo wir in der Schule aufgehört haben.

Carina: Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal so sage, aber die Schule braucht man doch (lacht). Wissen ist einfach wichtig, den ganzen Schulkram haben wir im Studium nochmal gebraucht. Wichtig waren aber nicht nur die Unterrichtsinhalte. Unsere Lehrer haben uns immer wieder motiviert, wenn mal eine Klausur nicht so gut lief oder wir gesundheitlich angeschlagen waren. Die Botschaft war immer: Du schaffst das, wir glauben an dich!

 

Ihr habt davon gesprochen, dass euch der Zusammenhalt und die gemeinsamen Erlebnisse in der Schulzeit besonders geprägt haben. An welches Ereignis erinnert ihr euch besonders gerne?

Carina: Wir hatten sechs Rollstuhlfahrer in meiner Oberstufenklasse. Trotzdem haben wir es uns nicht nehmen lassen und sind auf Klassenfahrt zum Segeln an das Ijsselmeer gefahren. Einfach nach dem Motto: Wir machen das jetzt! Den Teamgeist und die Freiheit auf dem Wasser werde ich nie vergessen.

Corinna: In der 12. Klasse haben wir spontan im Unterricht Fussballgesänge gegrölt. Das hat unser Lehrer zum Anlass genommen, einen Ausflug zum Fußballspiel TSG Hoffenheim gegen Hannover 96 zu organisieren. „Hoffe“ hat 1:0 gesiegt, da konnten wir unsere Fangesänge dann nochmal im großen Stadium demonstrieren.

Dominik: Der Stadionbesuch war auch für mich unvergesslich. Mir ist aber auch die Fahrt nach Bregenz in Erinnerung geblieben. Es war eigentlich nichts Besonderes, aber die Stimmung zwischen Lehrern und Schülern war total „chillig“. Wir hatten einfach viel Spaß miteinander.

Carina: Ich kann mich Dominik nur anschließen. Unsere Lehrer sind uns in der Oberstufe auf Augenhöhe begegnet. Wir Schüler haben uns ernst genommen gefühlt. Nicht nur die Schüler, die im Internat leben, empfinden ihr Leben hier als zweites Zuhause. Ich glaube, das macht die SRH Stephen-Hawking-Schule so anders als andere Schulen.

 

Wir bedanken uns bei Carina, Corinna und Dominik für das Gespräch und wünschen Ihnen viel Erfolg im Studium! 

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