24.04
2019

Ein klein wenig Frankreich in Neckargemünd – Unterricht mit dem „FranceMobil“

Das "FranceMobil" begeistert unsere Schüler mit Spielen und Rätseln für unser Nachbarland Frankreich.

Francemobil SRH Stephen-Hawking-Schule

Blau-weiß-rot – das sind die Farben Frankreichs. An einem besonderen Vormittag im Frühjahr 2019 stand die SRH Stephen-Hawking-Schule unter der Flagge unseres Nachbarlandes. Ségolène Bulot hatte sich mit dem „FranceMobil“ nach Neckargemünd aufgemacht, um unseren Schülern die französische Sprache und Kultur näherzubringen.

„FranceMobil“ ist ein „mobiles“ Projekt mit dem Ziel, im Sinne des Kulturaustauschs Neugier und Begeisterung für Frankreich an deutschen Schulen zu wecken. Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW), die französische Botschaft in Berlin, das Institut français Deutschland, der Ernst Klett Verlag und die Robert Bosch Stiftung haben sich zusammengetan und das Projekt „auf die Straße“ gebracht.

„Lernen macht Spaß“

Für die Schüler der Orientierungsstufe, der Realschule und der Gymnasien zauberte Ségolène Bulot unter anderem ein Bingo mit französischer Musik und ein Jahreszeitenquiz aus dem „FranceMobil“. „Viele Schüler empfinden den Französischunterricht als anspruchsvoll und schwierig. Mit der Aktion wollten wir ihnen zeigen, dass Sprache lernen auch Spaß bedeuten kann“, erklärt Lehrerin und Initiatorin des Aktionstages Christine Stark.

Mit kommunikativen Spielen und Musik gestaltete Ségolène Bulot als Muttersprachlerin den „Unterricht“ recht kurzweilig und gewann mit ihrer aufgeschlossenen Art schnell Zugang zu den Schülern. Mit ihrem authentischen Auftreten ermutigte die Lektorin die Schüler, ob Anfänger oder bereits Fortgeschrittene, keine Hemmungen beim Sprechen zu haben. Indem sie auf ihre eigene Unzulänglichkeit beim Sprechen der deutschen Sprache hinwies, nahm sie ihnen die Scheu, sich in der fremden Sprache zu äußern.

Die Schüler zeigten sich begeistert von dem ungewöhnlichen Unterricht. „Es war interessant, mit einer echten Französin zu sprechen“, sagt einer von ihnen. Auch Christine Stark ist zufrieden mit der Aktion: „Ich freue mich sehr, dass wir unseren Schülern die Sprache auf so ungewöhnliche Weise vermitteln konnten.“

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