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Landtagsabgeordneter Thomas Funk besuchte Sozialwissenschaftliches Gymnasium

Thomas Funk im Gespräch mit Schülern.

"Wenn die gewählt werden, dann gibt es eine Schule wie diese gar nicht", beendet Chiara ihre Ausführungen über die irreführenden Wahlversprechen von Parteien wie der NPD. Mit populistischen Themen würden sie auf Stimmenfang gehen. Die 16jährige hat bei den Kommunalwahlen im Mai zum ersten Mal ihr Wahlrecht wahrgenommen und findet das ganz wichtig, um solche Parteien zu verhindern und mitzubestimmen. Von fünf wahlberechtigten Mitschülern der Eingangsklasse für das Sozialwissenschaftliche Gymnasium der SRH Stephen-Hawking-Schule haben drei gewählt. "Das liegt weit über dem Durchschnitt", lobte Thomas Funk. Der SPD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Sinsheim hat sich sichtlich über die Einladung anlässlich des "Tags der Freien Schulen" gefreut.

 Die Senkung des Wahlalters in Baden-Württemberg habe er mit vorangetrieben, weil er findet, dass Politik junge Menschen etwas angehe. Und je mehr man sich damit beschäftige, desto spannender werde sie. Mal ganz abgesehen davon, dass sich informierte Wähler auch eher demokratisch verhalten würden. Wer sich sogar im Jugendgemeinderat engagiere, habe die Möglichkeit, ein Wörtchen mitzureden. Zum Beispiel bei Busverbindungen zur Schule oder Disco, Verkehrsplanungen und anderen Vorhaben einer Gemeinde.

"Ziele, die sie gerne verwirklicht sehen", haben die elf Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrer Lehrerin Kirsten Waibel-Gassert gut vorbereitet und auf Kärtchen formuliert, die sie dem Politiker mit nach Stuttgart gaben. Sie nahmen den Politiker in die Verantwortung, stellten sich und ihre Schule vor und erinnerten daran, dass es ihren Mitschülern, die besonders gut im Sport sind, hilft, wenn sich die Landesregierung schnell auf differenzierte Leistungsanforderungen und -Beurteilungen im inklusiven Sportunterricht einigt. Politik findet eben immer statt, nicht nur am Wahltag.

"Ich finde es gut, dass ich nicht die einzige bin, die hier im Rollstuhl sitzt", sagt Sarah, und für Chiara ist es selbstverständlich, den Rolli-Fahrern bei Bedarf zu helfen. Sie, die in der Hauptschule begonnen hat, lobt die Durchlässigkeit der Bildungswege und das tolle soziale Verhalten der Mitschüler: "Wenn man vorher auf einer anderen Schule gemobbt oder zum Außenseiter wurde, dann haben hier viele Verständnis dafür, weil es ihnen genauso ging." "Individuelle Förderung", "kleinere Klassen" und "Barrierefreiheit auch in den Köpfen" steht auf den Karten der Schüler. Thomas Funk ging sie einzeln durch und sagte: "Wenn wir den Aufwand, wie er an der privaten SRH Stephen-Hawking-Schule betrieben wird, an allen Schulen haben würden, dann wäre das natürlich toll, aber es kostet sehr viel Geld. Und wenn es ums Geld geht, dann klopfen alle Ministerien an und stellen Ansprüche."

Noch nicht überall sind an den Schulen die baulichen Voraussetzungen für die physische Barrierefreiheit geschaffen worden, und auch zu den Wahlkabinen gebe es, so Funk, "in vielen alten Rathäusern zu oft Treppen". Aber das, so der Politiker, könne man einfach nicht von heute auf morgen ändern.

Ihre Ansprechpartnerin

Schulsekretariat
Anja Ott

Tel. 06223 - 81 - 30 05
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Schulsekretariat
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Tel. 06223 - 81 - 30 05
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Ihre Ansprechpartner

Schulsekretariat
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Tel. 06223 - 81 - 30 05
E-Mail: schule.shs@srh.de