Projektwoche 2010

(Neckargemünd, 18.07.2010) „Auf die Projekte fertig los“ – hieß es am Montagmorgen bei der Stephen-Hawking-Schule in der SRH Neckargemünd. Diesem Startsignal folgten bunt zusammen gewürfelte Gruppen aus Schülern von der Primarstufe bis zum Gymnasium, verschiedener Altersklassen, behindert oder nicht behindert, sie machten sich mit Begeisterung an die Aufgaben der über vierzig Projekte.
Judo, Klettern, Kochen, sich mit der Zukunft unseres Planeten beschäftigen, unterschiedliche Ernährungstrends beschreiben und bewerten, zukünftige Chancen von Printmedien einzuschätzen, den Weg vom „Rind zum Hamburger nachvollziehen, Cajon-Trommeln bauen oder einfach in und mit der Natur leben in einem Outdoorcamp auf dem Dilsberg reflektiert die große Vielfalt der angebotenen Projekte.
Eine Projektgruppe realisierte ihr Thema „Integrationssport und Paralympics“ in Kooperation mit Studenten der Uni Heidelberg zusammen – diese hatten die jeweiligen Tagesprogramme Ballsport, Leichtathletik oder „Move your Body“ als Seminarprojekt ausgearbeitet.
„Dass zu den sehr interessanten Tagesprogrammen passend auch noch jeweils ein Stargast eingeladen wurde, war für die Schüler natürlich das Sahnehäubchen“, schwärmte einen der betreuenden Lehrerinnen. Unter anderem stellten sich da Heini Köberle zum Thema Rollimarathon sowie Andrea Rothfuss als paralympische Alpinskiläuferin – sie hatte sogar ihre Silbermedaille von Vancouver 2010 dabei – in Neckargemünd vor.
Die komplette Projektwoche stand unter dem Motto „Unser Handeln- Unsere Zukunft“ und so war die Stephen-Hawking-Schule als UNESCO-Projektschule eine von insgesamt 25 in ganz Baden-Württemberg, die sich unter dieser Überschrift auf den Weg machten.
„Stellvertretend für alle Projekte werden von jeder dieser 25 UNESCO-Projektschulen jeweils vier Themen zur besseren Präsentation auf einem „Roll-Up“ dargestellt, die dann die Basis einer großen Ausstellung im Oktober 2010 in Stuttgart unter Schirmherrschaft des Kultusministeriums bilden“, skizziert Heinz Reinke stellvertretend für die UNESCO-Projektgruppe den Hintergrund dieser Veranstaltung.
Zum Abschluss dieser Projektwoche trafen sich alle Projektleiter und Projektteilnehmer in der Aula und erschufen als weithin sichtbares Zeichen der erledigten Aufgaben einen „Projektbaum“. Dazu hatte im Vorfeld jede Projektgruppe einen ein Meter langen Stab erhalten, aus dem sie dann mit Hilfe von beschrifteten Blättern, gesammelten Gegenständen oder Fotos einen „Ast“ gestalteten. Alle „Projektäste zusammen ergaben dann den Projektbaum der Stephen-Hawking-Schule. Aus allen Projektbäumen der 25 UNESCO-Projektschulen wird dann im Oktober der Projektbaum aller beteiligten Schulen erstellt – wieder unter dem Motto „Unser Handeln – Unsere Zukunft.

