Stephen-Hawking-SchuleStephen-Hawking-Schule

Projektwoche der Stephen-Hawking-Schule: Fährmann AHOI

Thorben am Steuer der Fähre

(Neckargemünd, 17.07.2010) Der Tag ist wie geschaffen für die Unternehmung: Sonne pur, um 9:30 Uhr noch angenehme 18 Grad Celsius und nur leichte Strömung, als eine ehemalige Flussfähre aus der Mündung der Elsenz in Neckargemünd in den großen Hauptfluss hineintuckert. Stromaufwärts geht’s, Richtung Neckarsteinach und Neckarhäuser Hof.
An Bord sind die Schüler der Projektgruppe 12, ihre Betreuer aus der Stephen-Hawking-Schule und natürlich der Kapitän Erwin, der die Fähre der Fahrschule Zawatzky steuert. Das  Projekt steht unter dem Motto „Draußen auf Entdeckungstour“ und nach den Aktivitäten der Vortage: Segeln, Kanu fahren, Fahrrad fahren und Geocaching gilt es heute, zuerst auf dem Fluss den Neckar, die Schleuse, die Neckarhäuser Fähre und danach wandernd die Feste Dilsberg mit ihrem Brunnen zu entdecken.
Diese besondere Flussfahrt macht vor allem einer möglich: Bernd Zawatzky, der in Neckargemünd hauptsächlich durch seine Fahrschule bekannt ist, hat vor einiger Zeit die ausgediente Fähre gekauft, in der Elsenz einen Liegeplatz und bietet für jedermann gegen ein entsprechendes Entgelt die Möglichkeit, sich einzeln oder in kleinen Gruppen bis max. 20 Personen auf unserem Fluss vor der Haustür herumschippern zu lassen. Unserer Projektgruppe spendiert er die Fahrt freundlicherweise.
Kapitän Erwin kennt sich sehr gut aus und erklärt den interessiert fragenden Zuhörern allerlei über den Neckar, die Flussschifffahrt, die wichtigsten Verkehrsregeln und lässt, natürlich unter sorgfältigster Aufsicht, auch unsere Schüler mal zwischendurch am großen Steuerrad „drehen“.
In der Neckarsteinacher Schleuse erleben alle – und viele zum erstenmal in ihrem Leben - , auf wie einfache Weise Schiffe an einem Stauwehr hinauf (und natürlich auch hinunter) befördert werden können.
Das kleine Fährschiff wackelt dabei durch das einströmende Wasser ziemlich und würde wohl durch die „Flut“ mitgerissen, wenn unser Kapitän es nicht mit einem dicken Hanfseil an den dafür vorgesehenen Haken stufenweise nach oben wandernd fest zurren würde.
Nach dem Schleusen geht es vorbei an der Neckarsteinacher Werft und auch hier erfahren die Teilnehmer von unserem Kapitän wieder einiges über den Bau, die Reparaturen und die notwendige ständige fachmännische Wartung von Flussschiffen.
An der Seilfähre des Neckarhäuser Hofes wird gewendet, nicht ohne zuvor über die verkehrsbezogene Bedeutung dieser Fähre für das nahe Hinterland zu sprechen; nun geht es flussabwärts und bald legt Zawatzkys Boot wieder an der Neckarsteinacher Schleuse an, um alle von Bord zu lassen, damit sie sich auf ihren anstrengenden Weg zur Feste Dilsberg begeben können.
Nun geht’s wieder rein in die Schleuse, alle können das Absenken vom Land aus erleben und mit einem letzten Winken zum Gruß entschwindet der Käpt’n samt Boot.
Es war eine rundherum tolle Sache und kann jedem zur Nachahmung empfohlen werden.

Reinhard Kalienke

Gruppenbild mit Fähre

Navigation

Aktuelles

Keine News vorhanden.

Tools