Musik gehört an der Schule einfach dazu

(Neckargemünd, 04.07.2010) Abschlusskonzert der Stephen-Hawking-Schule „Ab and Away“ zeigt großes Potenzial der eigenen Bands auf.
„Up, up and away“ sang the 5th Dimension 1967 und landete damit einen Hit. „Ab and Away“ – Ab und weg hat die Stephen-Hawking-Schule auch das Motto ihres Abschlusskonzertes zum Schuljahresende genannt. Die Bands, die an diesem Abend auftraten, wird es in der Zusammensetzung vielleicht nicht mehr geben, denn als Schüler der zehnten realschulklasse beziehungsweise des G 13-Neigungskurses werden sie die Schule verlassen.
Dementsprechend genossen Schüler und Publikum die Auftritte, die eines verdeutlichten: An dieser Schule wird dem gemeinsamen Musizieren viel Raum gegeben. Zwei überaus motivierte und beliebte Musiklehrer finden die jungen Menschen in Petra Schostak und Les Mussell, die ihr musikalisches Können als gleichwertige Mitglieder der Schulbands unter Beweis stellten.
Wo so viel Freude an Musik vorgelebt wird, kann entsprechend geerntet werden. „After 8“, die Schulband der zehnten Realschulklasse eröffnete den Abend und spielte mit frischem Elan und Power auf.
Der vielversprechende Auftritt machte Lust auf mehr. Die hohen Erwartungen enttäuschte „Syncopy“ nicht. Bei bekannten Songs wurde hier Gesang auf vortragsreifem Niveau gepflegt und mit Soloeinlagen der Instrumentalisten ergänzt. Das musikalische Spektrum hielt man breitgefächert, schlug rockige Töne bei „Summer of 69“ oder soulige mit „Smooth operator“ an.
Die Bands gibt es an der Stephen-Hawking-Schule schon seit längerem. Immer in wechselnder Zusammensetzung, versteht sich. „School of Acoustic“ klopfte an die Himmelstür „Knocking on heaven`s door“, spielte „I can dance“ von Phil Collins oder den stimmungsvollen Shrek-Song „Halleluja“. Und die Qualität war noch steigerungsfähig. „Big B“ und auch der G 13 – Neigungskurs wussten sehr gute Musiker in ihren Reihen, die auch den Gesang bei Esma & Friends durch ihr solides und inspiriertes Zusammenspiel eine wertvolle Stütze bei „Hit the road Jack“ oder „Light my fire“ waren. Frischen Wind in die Arrangements „Knock on wood“ brachten die vorwärtstreibenden Percussions.
Die beiden Schüler Christin Schäffer und Florian Schubert, die das Schulkonzert moderierten, interviewten Philipp Wiedemann. Er zeigte sich nicht nur am Keyboard brillant, sondern machte mit eigenen Kompositionen auf sich aufmerksam.


