“Dressed for success“ oder: „Wie kleide ich mich richtig fürs Vorstellungsgespräch“
(Neckargemünd, 23.02.2010) “Dressed for success“ oder: „Wie kleide ich mich richtig fürs Vorstellungsgespräch“ - mit dieser professionell gestalteten Unterrichtseinheit (verantwortlich: Frau Jekosch und Frau Kneitschel) wurden die 8-Klässler auf das Bewerbungstraining vorbereitet, das am 10.02.2010 in den Räumen der Firma„Ortho-Clinical-Diagnodstics / Lifescan“ (Johnson & Johnson Company) in Neckargemünd stattfand.
Im Unterricht der letzten Monate wurden vorbereitend Berufserkundungen durchgeführt, die Bewerbungsunterlagen erstellt und ein Eignungstest durchgeführt. Jetzt konnten die etwa 35 Schüler aus den Oberstufenklassen der beiden Schulen in der Praxis zeigen, was sie gelernt hatten.
Die beteiligten Schulen hatten für die praktische Erprobung 14 „Personalchefs“ als Trainer gewonnen, darunter Handwerker und Kaufleute aus der Region. Sie führten die Bewerbungsgespräche für die von den Schülern gesuchten Ausbildungsplätze. Weitere Fachleute an den Stationen der Agentur für Arbeit und der Schullaufbahnberatung waren mit von der Partie.
Die Schüler dieser Klassen sollten mit den Anforderungen und Strukturen des Berufswahlprozesses in möglichst realitätsnahen Situationen vertraut gemacht werden. Dabei sollte die Handlungskompetenz der Schüler und Schülerinnen beim Übergang zwischen Schule, Ausbildung und Beruf weiter entwickelt werden.
An diesen Stationen erhielten die Schüler im Laufe des Vormittages vielfältige Rückmeldung und Tipps über ihre derzeitigen Handlungsstrategien bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und auch über ihre beruflichen Möglichkeiten.
Realitätsnähe wurde auch durch den Ort vermittelt, an dem dieses Training stattfand. Die zum Johnson & Johnson Konzern gehörenden Firmen Ortho-Clinical Diagnostics und Lifescan stellten ihre Räume in Neckargemünd zur Verfügung und vermittelten damit den idealen Rahmen für dieses Bewerbungstraining.
Die beiden verantwortlichen Schulleiter Silvia Challal und Wolfgang Gäßlein hoben hervor, dass die Öffnung der Schule nach außen und diese Form des Lernens mit Experten außerhalb der Schule ihren Schülern bei dem schwierigen Übergang von der Schule ins Berufsleben wertvolle Hilfestellung leisten kann. Einzigartig an diesem Übungsfeld ist die Vernetzung von verschiedenen am Übergang von Schule/Beruf beteiligter Institutionen. Da die Schüler über das Lernen als Wissensvermittlung hinaus selbst als Akteure auftreten, sind Lerneffekte durch eigenes Erleben und Erfahren wesentlich nachhaltiger.
Die Schüler hatten am Ende der Veranstaltung in der Feed-Back-Runde Gelegenheit, über ihre Erfahrungen zu berichten. „Ich weiß jetzt, worauf ich bei meinen Bewerbungsunterlagen achten muss“ oder „Ich brauche künftig vor einem Bewerbungsgespräch keine Angst mehr zu haben“ – waren typische Äußerungen, die den Sinn dieses Tages verdeutlichten.
Besonderer Dank gilt den Gastgebern für die Öffnung ihres Betriebes und den externen Mitwirkenden, die ihre Arbeitszeit zur Verfügung stellten, um den Schülerinnen und Schülern diese Erfahrungen zu ermöglichen. Durch ihre Tipps und Hinweise in dem ausführlichen Abschlussgespräch mit den Lehrkräften konnten wertvolle Informationen vermittelt werden, die in den Berufskundeunterricht einfließen werden.
Silvia Challal / Wolfgang Gäßlein

