Die jungen Leute sind von Kopf bis Fuß auf Zeitung eingestellt

(Neckargemünd, 20.01.2010) Die SRH-Wirtschaftsschüler hatten sich zum Auftakt des „Zeitungsflirts“ allerhand einfallen lassen.
Zeitungsseiten, wohin man blickte. An den Wänden, als Vorhänge und als Tischdecken, raschelnd am Boden, dazu als Kopfschmuck und als kleidsamer Überhang. Die jungen Leute der Wirtschaftsschule der Stephen-Hawking-Schule, die am 18. Januar offiziell den Auftakt des „Zeitungsflirts 2010“ gestalteten, waren im Wortsinn von Kopf bis Fuß auf Zeitung eingestellt.
Das spiegelte sich in dem 60-Minuten-Programm wider, das die jungen „Zeitungsflirter“ mit ihren Lehrern Reinhard Kalienke und Lara Anderson unter ein Motto stellten, dessen Titel sie einem Reinhard Mey-Lied entliehen hatten: „Was in der Zeitung steht“.
Klar, dass mit diesem Song auch Liedermacher Mey selbst zu Wort kam. Selbstredend steuerte Lehrer Kalienke seine Gedanken bei, die er sich zum „Zeitungsflirt“ gemacht hatte. Zu dieser gemeinsamen Bildungsoffensive von Rhein-Neckar-Zeitung und Volksbank Neckartal, bei der jetzt 750 Schülerinnen und Schüler über vier Wochen hinweg die tägliche RNZ erhalten mit dem Ziel, sie für das Lesen und das Informiertsein zu begeistern.
„Zeitung lesen macht Spaß“, sagte Kalienke,“ weil wir lesen können, was wir wollen“ und beim Blättern auch das Interesse an Themen geweckt wird, denen man sich vielleicht nicht ganz freiwillig widmen würde. Als Trainingsgerät für umfangreichen Zuwachs an Wissen und Kompetenz, das zudem Orientierung gibt in der Informationsflut, verstand Lehrerin Anderson die Tageszeitung.
Dann ging es schlag auf Schlag. Moderiert vom Duo „P&P“, den Schülern Pascal und Patrick, ging es im Galopp durch die Zeitungsgeschichte. Witze rund um die Zeitung sorgten für Lacher, ebenso die eine oder andere Zeitungsente. Die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten einer gelesenen Zeitung wurden genauso thematisiert wie die Unverzichtbarkeit der täglichen Frühstückslektüre. Gereimtes und ein Quiz rund ums gedruckte Wort leiteten über zu einem selbstverfassten Zeitungsrap mit wummerndem Bass:“Ich brauch meine Zeitung, ich halt mich dran fest, wenn keine hab, bin ich gestresst.“ Da war auch Sabine Heckel begeistert. Die Leiterin der Unternehmenskommunikation der Volksbank Neckartal packte ihre Eindrücke von dieser Präsentation in ein Wort:“Super!“
Thomas Frenzel


