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Der Schulerweiterungsbau setzt auch einen städtebaulichen Akzent

Ehrengäste

(Neckargemünd, 02.12.2009) SRH investierte in die Maßnahme rund 1,5 Mio. Euro – Wachstum der Stephen-Hawking-Schule hält an.
Stück für Stück verändert das SRH Bildungszentrum mit Schulen, Fachkrankenhaus und Berufbildungswerk sein Gesicht. Sichtbar vom früheren Gebäude hebt sich der neue aufgesetzte Teil, den die Architektin Ellen Unterstab bei der Einweihungsfeier als gelandetes Ufo bezeichnete, ab. Die SRH investierte in den Erweiterungsbau, der auf 600 qm 6 Klassenzimmer und zwei Gruppenräume beinhaltet, mit der Übergangssanierung in den bestehenden Gebäudeteil rund 1,5 Mio. Euro. Nachdem man im vergangenen Jahr den neu gestalteten Sport- und Physiotherapiebereich einweihen konnte, setzte die SRH die Erneuerung angepasst an die Notwendigkeiten weiter fort, wobei man auch eine Verlagerung in Außenklassen verfolgte. Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse sagten Dank an die Architekten und die anderen Verantwortlichen. „Der Raum ist der dritte Pädagoge“, lobte der Schulleiter der Stephen-Hawking-Schule, Klaus Förster, die Konzeption. Er bezeichnete das weiße Ufo als die beste Lösung, die in Neckargemünd einen städtebaulichen Akzent gesetzt habe.
Die Geschäftsführerin der SRH Schulen Gertrud Hilser begrüßte zu dem Anlass eine Reihe von Gästen aus dem schulischen Leben und insbesondere den Vorstandsvorsitzenden der SRH Holding Prof. Klaus Hekking. Die Ideen der Planer führten zu einer Abstimmungsdiskussion im Haus. Rund um Farb- und Glasgestaltung habe es aufgeregte Reaktionen gegeben. Inzwischen ist der Schulalltag wieder eingekehrt und die ca. 80 Schüler widmen sich in den neuen Räumen dem Unterricht. Um das Niveau zwischen alt und neu anzugleichen, wurden auch der sich anschließende Flur und der Sanitärbereich in Stand gesetzt.
Prof. Hekking fühlte sich eher in der Popakademie in Mannheim, denn in einer Schule dank der akzentuierten Farbgestaltung und der flotten Musik der Band After Eight, die die Einweihung umrahmte. Gegen den Trend wachse das Schulzentrum in Neckargemünd immer weiter, was er auf die innovativen Entscheidungen in Sachen Integration und Hochbegabung zurückführte. Die Stephen-Hawking-Schule sei ein Erfolgsmodell, stellte er fest und er dankte allen, die sich hierfür einsetzten, der Geschäftsführung, wie den Lehrern, Sozialpädagogen, Therapeuten Schüler und Eltern. Insbesondere nannte er Heidrun Will (SRH Holding Bauimmobilien) und Nils Olaf Karg (technische Leitung). Er lobte das Architektenkonzept als unkonventionell, das das graue Einerlei durchbreche und einen Ausblick erlaube auf die künftigen Ziele mit der Sanierung in den nächsten 5 bis 7 Jahre von außen nach innen.
Bewusst habe man sich für einen Neubau in zeitgemäßer Architektur entschieden, sagte Architektin Unterstab. Sie beschrieb das Unterfangen mit der Kunst in Ketten zu tanzen, denn es galt in 8 Monaten Bauzeit, Budget und Zeitrahmen einzuhalten.  Mit dem Spiel der Farben wollte man eine Atmosphäre des Lernen und Lehrens schaffen. Ihr Dank galt den Fachplanern und Leuten vom Bau für die gute Zusammenarbeit.
Anna Haasemann-Dunka

Ehrengäste auf der Schulbank

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